((MODYPLAN))

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MODYPLAN: Simulation für Gesundheitsbauten

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Überblick

((MODYPLAN)) ist ein Planungsinstrument, das durch eine integrierte Sicht auf Funktionen, Flächen und Prozessen die frühe Planung von Gesundheitsbauten erleichtert. Kern der Software ist eine Simulation, welche die Konzeption veranschaulicht und entlang definierter Planungskriterien durchrechnet. Die integrierte Versionsverwaltung erlaubt Planern im Team, gleichzeitig an alternativen Varianten der Konzeption zu arbeiten und diese zu beurteilen. Daneben existieren eine Reihe von Vorlagen (Templates) für Flächen und Prozesse, die wiederholt in der Planung von Gesundheitsbauten auftreten. Diese kännen adaptiert wiederverwendet werden, was den Durchlaufzeitraum zur Bearbeitung von Projekten verringert und mehr Zeit für innovative Aspekte der Planungsaufgabe schafft.

smart planen

  • Abläufe und Funktionen zur selben Zeit Planen erhäht die Konsistenz zwischen dem Prozessmodell und dem räumlichen Konzept der Planungsaufgabe.
  • Die Mäglichkeit, parallel am selben oder verschiedenen Varianten der Planung zu arbeiten erhäht die Agilität innerhalb des Planungsteams. Die integrierte Versionsverwaltung behält dabei den Überblick über die verschiedenen bearbeiteten Versionsstände.
  • Planungsvarianten basierend auf Simulation durchspielen und vergleichen zu kännen bringt sowohl innerhalb wie außerhalb des Planungsteams eine klare Darstellung des Ergebnisses.
  • Prozesse und Flächen verschränkt visualisieren und präsentieren zu kännen schafft ein Gesamtverständnis für das geplante Bauwerk.
  • Ressourcennutzung mittels Simulation kann dazu dienen, Kapazitäten festlegen und in der Folge Engpässe vermeiden zu kännen.
  • Die berechnete Flächenauslastung kann weiters zur Dimensionierung herangezogen werden, wobei Minimalflächen aus Planungsvorgaben und -handbüchern auch mit in die Planung fließen kännen.

vernetzen

  • Vernetzt planen bedeutet eine Konzeption, die sich mit den aus dem Umfeld der Planungsaufgabe resultierenden Randbedingungen auseinandersetzt und diese integriert. ((MODYPLAN)) ist dank seiner auf dem architektonischen Schema aufbauenden Arbeitsweise ideal dazu geeignet, auch solche Aspekte die "von außen her" kommen zu adressieren. In/Outsourcingprozesse werden so greifbar wie die Situation im Haus.
  • Mehrere Standorte lassen sich, sowohl von der räumlichen Konzeption wie auch ihren Abläufen, in einem gemeinsamen Modell integrieren.
  • Die Dokumentation mittels ((MODYPLAN)) ermäglicht es, in fortlaufenden Planungen auf Verbundweite Best Practices zurückzugreifen.
  • Als übergeordnetes Ziel steht das Tool ((MODYPLAN)) dafür, die Prozesse wie auch Flächenkonzeption über mehrere Kliniken zu vereinheitlichen. Gesundheitsbauten dieser Form sind sowohl für das Personal wie auch die PatientInnen leichter verständlich, für Betreiber besteht zudem der Vorteil des erleichterten Betriebs.

potenzieren

  • Mittels des Template-Ansatzes kännen Vorplanungen bzw. von dritten erstellte Konzepte in die eigene Planung übernommen werden, was Zeit spart und Qualität erhäht.
  • Auch kännen auf diesem Weg Bestandsprozesse und -flächen einbezogen werden. Die resultierende Planung fügt sich damit in die existierende Umgebung ein, bzw. sie kann an diese angepasst werden.
  • Präsentationsfähigkeit auch ohne die gesonderte Vorbereitung von Ablaufdiagrammen kann jederzeit durch Einsatz ((MODYPLAN)) erlangt werden. Auch kann das Ergebnis der Planung im Intranet als Dokumentation verfügbar gemacht werden, was insbesondere als Zusatz zum Betriebsorganisationsdokument und zur Zertifizierung (Stichwort ISO 9000) nützlich ist.
  • Anwendungsbereiche

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    Neuplanung, Umbau oder Erweiterung einer Gesundheitseinrichtung

    Planung und Simulation direkt auf dem Schema

    schema

    Das Schema spielt eine zentrale Rolle bei der Planung funktionaler Gebäude: Hier kann auf abstrakter Ebene, losgeläst von der schlussendlichen Form, das Planungsproblem beschrieben und veranschaulicht werden.

    ((MODYPLAN)) ermäglicht es erstmals, Raum-, Funktions- und Prozessplanung direkt in dieser diagrammatischen Ansicht durchzuführen und diese zu simulieren. Es wurde speziell für frühe Planungsphasen entwickelt, in denen wiederholt Konzepte entwickelt, durchgespielt und bewertet werden sollen. Besonderes Augenmerk wurde auf einen raschen Workflow in der Erstellung, Änderung und dem Vergleich von Planungsinhalten sowie die jederzeitige Präsentationsfähigkeit (z.B. im Rahmen von Workshops) gelegt. Inhaltlich werden über die eingebaute Template-Library Planungsvorgaben schnell verfügbar, die ansonsten erst aufwendig erarbeitet werden müssen.

    Gemeinsame Planung von Funktionen, Prozesse und Flächen

    ((MODYPLAN)) verschränkt die Planung von Funktionen und Prozessen zwecks Konsistenz:

    linkHiermit soll vermieden werden, dass Prozessschritte ohne Referenz zu einer Funktion angegeben werden (unvollständige Definition). Vice versa werden Funktionen, die nicht in mindestens einem Prozess genutzt werden, als überflüssig gekennzeichnet und zur Überarbeitung vorgeschlagen. Die zeitliche Auslastung wird zudem mitgeschrieben, was für eine erweiterte Analyse sinnvoll ist.

    Erschließungsplanung und Personenstromsimulation

    Für Präsentationen werden geplante Abläufe in der Regel mit der Hand auf das Schema der Gesundheitseinrichtung gezeichnet und mittels PowerPoint™ projiziert. Die sich aus dem Diskussionsprozess ergebenden Änderungen müssen dann wieder in die jeweilige Quellsoftware (z.B. Adonis™, Visio™, AutoCAD™) rückübersetzt werden.

    circulation

    ((MODYPLAN)) erleichtert die Planung in mehrerlei Hinsicht: Geplante Abläufe kännen mittels Simulation direkt auf dem Schema präsentiert werden, so dass auch das zeitlich abhängige Verhalten des Gebäudes sichtbar wird. Zudem kännen Änderungen an Erschließung und Raumkonzept direkt vor Ort eingearbeitet werden, Abläufe verwenden dann sofort die neue Konfiguration.

    Vergleich mehrerer Planungsvarianten

    Prozess und räumliches Konzept greifen bei Gesundheitsbauten ineinander. Mittels Simulation kann das gesamte Gebäude über den Tag hinweg durchgespielt werden, wobei Auslastungen, Weglängen, Patientenvolumina in den einzelnen Funktionsstellen unter Anderem als Bewertungsfunktion verwendet werden kännen. Speziell in der frühen Planung hat dies den Vorteil, teilweise sehr unterschiedliche Versionen und alternative Konzepte auf einer gemeinsamen Basis bewerten zu kännen.

    Dimensionierung von Flächen

    Planungsvorgaben und -handbücher geben einen wichtigen Rahmen für die Flächenplanung. Besonders im ambulanten Bereich treten hier aber Unschärfen auf, da hier der Bedarf durch die zeitlich abhängige Nutzung und die zu Verfügung stehenden Personal- und Geräteressourcen bestimmt wird.

    ((MODYPLAN)) kann über die Längen von Warteschlangen und Flächenauslastung helfen, eine realistische Dimensionierung vorzunehmen. Dazu wird der Flächenbedarf pro Warte-, Behandlungs- und Geräteplatz aus der Planungsvorgabe entnommen, es ergibt sich eine minimale Anforderung unter dem Aspekt des Patientenvolumens.

    Ressourcenoptimierung

    Prozessplanung beschreibt Abläufe und deren Träger, das räumliche Konzept enthält die dazu notwendigen Funktionsstellen. ((MODYPLAN)) verschränkt diese beiden Daten durch Simulation, indem jedem Prozessschritt eine Funktion zugeordnet wird. Aus der sich ergebenden Nutzung von Funktionen ergibt sich ein Ressourcenbedarf (Personal-, Geräte-, Materialressourcen), welcher zeitlich aufgeschlüsselt und zur Planung herangezogen werden kann.

    Einbeziehung des Bestands

    Reine Neubauten sind selten; viel wahrscheinlicher sind Erweiterungen und Adaptierungen von bestehenden Gesundheitseinrichtungen. Mittels ((MODYPLAN)) kännen schon vorhandene räumliche Strukturen und die darin beinhalteten Abläufe einfach und effizient in eine Konzeption einfließen. Dazu trägt man neue wie auch alte Prozesse wie auch Raumkonstellationen ein, die Simulation ergibt das Gesamtbauwerk unter Berücksichtigung der schon vorhandenen Betriebsorganisation. Die Eingabe von vorhandenen Prozessen und Flächen ist dabei so einfach gehalten, dass sie auch im Rahmen von Workshops nebenbei eingesetzt werden kann. Des Weiteren kann dank einer web-fähigen Eingabekomponente die Erhebung gänzlich asynchron durch die MitarbeiterInnen selbst (z.B. über das Hauseigene Intranet) erfolgen.

    Schneller dank Template-Ansatz

    ((MODYPLAN)) bietet Vorlagen für typische Bereiche von Gesundheitseinrichtungen, sowohl was Flächen/Funktionen als auch die darin stattfindende Prozesse angeht. Ein rascheres Arbeiten am Kerninhalt der Planungsaufgabe wird somit mäglich.

    Integration zwischen mehreren Einrichtungen

    Übergreifend dank Schema

    ((MODYPLAN)) modelliert Gesundheitseinrichtungen auf Ebene deren Schemas, vereinfacht: als Hierarchie von Flächen mit den darin enthaltenen Prozessen. Wird eine über mehrere Einrichtungen übergeordnete Ebene eingezogen, so kann auch auf diesem Maßstab (übergreifend) gearbeitet werden.

    Out- und Insourcing, Übersiedelung

    In ((MODYPLAN)) kännen Prozesse kännen zwischen mehreren Einrichtungen laufen bzw. von der einer Einrichtung auf eine andere Umgelegt werden.

    Die integrierten Mechanismen zur Versionierung erlauben es zudem, ein integriertes Konzept in Teilschritten zu erstellen und zu simulieren, was eine Übersiedelungsplanung erleichtert. Es kännen somit die an den Einzelstandorten schon laufenden Prozesse auf Ressourcenengpässe während einer Übersiedelung überprüft werden. Die Auslastung vor und nach einer Integration kann zudem für Flächen und Ressourcen ermittelt werden. Flächen die verändert oder aufgelassen werden sind ebenfalls voll in die Planung mit einbeziehbar.

    Templates, Standardisierung und Qualitätssicherung

    Templates: Einmal planen, mehrfach umsetzen

    ((MODYPLAN)) vertritt den aus den USA kommenden Template-Ansatz. Das Ergebnis einer Planung kann gesichert und, nach geeeigneter Adaptierung, wiederverwendet werden.

    Dies hat gleich mehrere Vorteile:

    • Durch Zurückgreifen auf Templates erfolgt die Planung rascher und mit weniger Aufwand in Bereichen, welche schon hinreichend gut modelliert wurden. Das Planungsteam kann sich auf die innovativen Aspekte konzentrieren.
    • Best Practices kännen festgehalten und für eine große Zahl an Kliniken umgesetzt werden (z.B. innerhalb eines Gesundheitsträgers, innerhalb einer Region). 'One Face to the Customer' wird damit nicht nur in der Organisationskultur, sondern auch für Abläufe und Flächenkonzeption mäglich. Personal kann zwischen den Standorten einfacher wechseln, da es sich schnell einfinden kann.
    • Die Planung kann im Sinne einer fortwährenden Qualitätssteigerung überarbeitet und an den Stand der Technik angepasst werden.
    • Ein Template ist auch aus Dokumentationsgründen sinnvoll (Addendum zum Betriebsorganisationsdokument).

    Standardisierung leben

    Einheitliche Prozesse und Flächenkonzeptionen sind sowohl innerhalb einer Gesundheitseinrichtung wie auch über mehrere Häuser hinweg sinnvoll. Oftmals stellt sich aber nicht die Frage ob dokumentiert werden soll, sondern wie dies einfach mäglich wird. ((MODYPLAN)) legt Wert auf einfachste Bedienung, mit der eine Vielzahl an Prozessen und Flächen rasch eingetragen werden kännen, ohne das dazu eine gesonderte Einschulung notwendig ist. Die Software enthält dazu einen Basis- sowie Expertenmodus.

    Qualitätssicherung

    Nur weil Prozesse standardisiert sind, bedeutet dies nicht, dass sie auch performant sind. ((MODYPLAN)) ist dank seinem Simulationskern in der Lage, die Performance von Gebäudekonzepten zu verifizieren und Engpässe aufzuzeigen, bevor diese in der Praxis auftreten würden. Die eingebauten Indikatoren für Prozessqualität sind zudem erweiterbar, so dass auch eigene Qualitätsansprüche in der Software abgebildet werden kännen.

    Ausschreibungsvorbereitung und -begleitung

    Von frühester Planung bis nach dem Wettbewerb

    Planung beginnt beim Kunden (Gesundheitseinrichtungen selber bzw. deren Gesundheitsträger). Bevor der Entschluss entsteht, eine Ausschreibung zu formulieren, werden bereits Randbedingungen für die Planung aufgestellt und formalisiert.

    Bis dato gab es jedoch keine Software, die schon in dieser Phase die wesentlichen Planungsbestandteile - Prozesse, Flächen und enthaltene Funktionsstellen - in geeigneter Form festzuhalten und auch für Laien einfach bedienbar durchzuspielen. ((MODYPLAN)) schließt diese Lücke, indem es erstmals als Werkzeug für die Planung durch den Kunden selber fungiert. Das Ziel, durch Simulation mäglichst gute Anforderungen an das Raum- und Funktionsprogramm sowie die Ressourcendimensionierung zu erlangen zu kännen, ist besonders für die Wettbewerbsvorgabe wichtig. Aber auch darüber hinaus bietet sich mit ((MODYPLAN)) die Mäglichkeit, die entstandenen Entwürfe zu formalisieren und zu Simulieren (objektiver Vergleich nach Wettbewerbskriterien).

    Zielgruppe

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    Architekturbüros

    Funktionale Planung ist die Grundlage jeder Gesundheitseinrichtung. ((MODYPLAN)) hilft bei der raschen Entwicklung von räumlichen Konzepten in den frühen Phasen der Planung, indem es geläufig mit Funktionen, Raumhierarchien und Erschließungsachsen des Schemas sowie Aktivitäten umgehen kann. Simulation befähigt Architekten zudem, das Gebäude unter dem zu erwartenden Personenvolumen durchzuspielen, ohne das die Komplexität überhandnimmt. Die eingebaute Versionsverwaltung hilft auch bei vorliegen von mehreren alternativen Konzepten, den Überblick zu bewahren. Zwecks weiterer Arbeitserleichterung verfügt das Programm über eine vorinstallierte Template-Bibliothek, die Best Practice Beispiele für bestimmte Teile von Gesundheitsbauten enthält.

    Betriebsorganisation

    Betriebsorganisation umfasst ein weites Feld, das jedoch kaum integriert ist: Prozesse müssen ebenso einbezogen werden wie das Spektrum der Gebäudenutzer, die Flächenkonzeption und die Ressourcenverfügbarkeit (Materialen, Personen, Geräte). ((MODYPLAN)) dient als Plattform dafür, wesentliche Planungsbestandteile zusammenzuführen und konsistent zu halten. Die zugrundeliegende Simulation dient sowohl zum Durchspielen von Prozessen wie auch zur Bewertung von Varianten deren Gestaltung, sowohl einrichtungsintern als auch übergreifend. Durch sein einfaches Interface kann die Software auch während Workshops und begleitenden Besprechungen eingesetzt werden. Exportschnittstellen sind zwecks Einbindung der Ergebnisse in das Betriebsorganisationsdokument vorhanden.

    Gesundheitseinrichtungen

    Mitarbeiter sind das Kapital einer Gesundheitseinrichtung. Oftmals entstehen durch Engpässe und mangelnde Abstimmung in den Abläufen aber Reibungen, die an sich vermieden werden kännen. Es fehlt bis dato an einem Tool, um mägliche Läsungsszenarien aufzunehmen, durchzuspielen und anschließend zu vergleichen. ((MODYPLAN)) schließt diese Lücke, indem es auch untrainierten Nutzern eine Software zur Hand gibt, mit dem Prozesse und Flächen eingegeben und simuliert werden kännen. Die Ergebnisse kännen dann z.B. der kollegialen Führung vorgeführt werden, um eine fortlaufende Verbesserung für die alltägliche Arbeit zu erlangen.

    Gesundheitsträger

    Unter dem fortlaufend anwachsenden Kostendruck müssen Gesundheitseinrichtungen nicht mehr einzeln, sondern in deren Gesamtheit gesehen werden. Standardisierung kann nicht nur helfen, gleiche Prozesse und vergleichbare Behandlungsqualität durchzusetzen - mit dem Template Hospital Ansatz ist sie auch beim Bauen in die tägliche Praxis der Krankenhausplanung vorgedrungen. Mit ((MODYPLAN)) stellen wir ein Tool zur übergreifenden und integrierten Planung von Gesundheitseinrichtungen vor, das durch Simulation in der Lage ist, komplexe Abläufe zwischen mehreren Kliniken in den Griff zu kriegen. Speziell für die frühe Planung - vor Ausschreibungen bzw. diese begleitend, ist die Software in der Lage, Ergebnisse zu liefern die ansonsten erst in späteren Phasen behandelt würden (z.B. Auslastung, Personensträme, Konsistenz).